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Tagliatelle mit Bacon und SalbeiSchnell und unkompliziert zubereitet und eine wahre Geschmacksexplosion. »Sakriköstlich!«

2 kleine Zucchini waschen und entweder mit einem Sparschäler in Längsstreifen bis zum Kerngehäuse abhobeln oder mit einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben (auch längs) schneiden. Etwa 8-10 Scheiben Bacon längs halbieren und 2-3 Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden. Reichlich Salzwasser für die Tagliatelle aufsetzen.

In einer großen Pfanne mit hohem Rand einen Spritzer Olivenöl erhitzen und den Bacon darin langsam knusprig ausbraten (die Nudeln sollten mittlerweise im Wasser sein), nach etwa 2-3 Minuten den Knoblauch sowie eine Handvoll frischer Salbeiblätter dazugeben und bei schwacher Hitze kurz mitbraten.

Anschließend die Zucchinistreifen zu den Nudeln ins Wasser geben und noch 30-45 Sekunden mitköcheln lassen. Jetzt die (noch recht bissfesten) Nudeln & Zucchini nicht abgießen sondern mit einer Spaghettizange aus dem Wasser in die heisse Pfanne geben und gründlich durchschwenken. Dann großzügig (100-150g) frisch geriebenen Parmesan untermischen und einige EL vom übrigen Nudelwasser hinzugeben, bis ein cremiger Glanz entsteht. Mit Salz und Pfeffer und einem Stückchen Butter vollenden und sofort servieren. Sollte der in der Pfanne verbliebene Nudelrest etwas trocknen oder klumpen, kann er einfach wieder mit Nudelwasser »verdünnt« werden.

Gyōza

5. June 2006

GyōzaLeckeres und – wenn man den Teig nicht selber macht – eher schnelles japanisches Gericht.

Für die Füllung 200-250 g Schweinehack mit insgesamt der selben Menge an sehr fein geschnittenem China- oder Weißkohl und Lauch oder Frühlingszwiebeln vermischen. Ein Stück Ingwer und 1-2 Zehen Knoblauch fein hacken und zugeben und die Mischung anschließend mit Sojasauce, Sesamöl, Chiliöl oder einer gehackten Chilischote, Salz und Pfeffer würzen und nochmals gut vermengen.

Entweder man kauft fertige (tiefgefrorene) Teigblätter im lokalen Asia Supermarkt oder man vermischt 200 g Mehl (optimal wäre Starkmehl) und 170ml Wasser zu einem weichen, elastischen und nicht klebrigem Teig, den man anschließend einige Zeit mit einem feuchten Tuch abgedeckt ruhen lässt.
Anschließend den Teig in 30 Stücke teilen und diese jeweils sehr dünn zu Fladen von etwa 10 cm Durchmesser ausrollen. Die Teigfladen sollten in der Mitte etwas dicker sein als am Rand.

Nun wird je etwa ein gut gehäufter Teelöffel der Füllung auf die Teigscheiben gegeben. Dann streicht man mit einem kleinen Pinsel oder dem Finger etwas Wasser entlang des halben Randes und klappt anschließend den Fladen so zusammen, dass ein Halbkreis enststeht. Die Ränder andrücken und die Teigtasche dann aufrecht (die »Naht« nach oben) auf einen Teller stellen und die Kanten etwa 6 mal einfalten (siehe Foto). Dadurch können die fertigen Gyōza später besser Sauce aufnehmen.

Anschließend etwas Öl in einer Pfanner erhitzen, die Gyōza (wieder aufrecht) hineinstellen und etwa 5 Minuten braten, bis die Unterseiten goldbraun sind. Dann so viel Wasser zugießen, dass die Taschen bis zur halben Höhe bedeckt sind. Mit halb aufgelegtem Deckel noch so lange weiterköcheln, bis das Wasser vollständig aufgesogen/verdunstet ist.

Die Gyōza sofort servieren, z.B. mit einem Dip aus jeweils 50% Sojasauce und Essig.

Bärlauchgnocchi

28. April 2006

BärlauchgnocchiNicht ganz trivial aber gut zum Angeben.

Für den Gnocchiteig 2-3 große (insges. ~350 g) mehligkochende Kartoffeln ungeschält etwa 25 Minuten weich kochen.
In der Zwischenzeit 3 Frühlingszwiebeln bis zu den grünen Enden fein würfeln und einen großen Bund Bärlauch grob zerschneiden. Beides mit etwas Butter in einer Pfanne ganz leicht angehen lassen. Sobald die Mischung abgekühlt ist zusammen mit einem großen oder 2 kleinen Eiern fein pürieren.

Die Kartoffeln sofort Pellen und noch heiss (dadurch dampft überflüssige Feuchtigkeit besser aus) durch eine Kartoffelpresse oder ein Sieb streichen. Die Kartoffelmasse mit 2-3 EL Mehl, 2-3 EL Weizengries, reichlich Salz, Pfeffer, Muskat und der Eimasse zu einem Teig vermengen. Ggf. für mehr Stabilität noch etwas Mehl zum Teig geben aber keine Angst – die Masse ist jetzt zwar sehr klebrig und locker, gewinnt aber beim Garen noch einiges an Festigkeit.
Den Teig mit gut gemehlten Händen in 3-4 Portionen Teilen und auf einer gemehlten Arbeitsfläche zu daumendicken Würsten formen. die Teigstränge dann in 2,5 cm lange Stücke zerschneiden, diese mit der Hand zur Kugel rollen und anschließend mit einer Gabel leicht eindrücken.

Einen möglichst großen, flachen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Gnocchi portionsweise garen (sie sollten nicht übereinander liegen). Sie sind fertig, wenn sie nach 3-4 Minuten and die Wasseroberfläche kommen.

Die Gnocchi abschöpfen, gut abtropfen und in einer Pfanne mit etwas Butter überglänzen. Anschließend sofort mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Spargelpfannkuchen mit Bärlauch-KräuterquarkSchnelles Gericht für jeden Tag (Aah, ich kling wie ne ramschige Im-Supermarkt-an-der-Kasse Zeitschrift.)

Weißen und grünen Spargel (jeweils 250-300 g) vorbereiten (den weißen ganz schälen, den grünen nur unten und danach jeweils die holzigen Enden abschneiden) und in 2-3 cm lange Stücke schneiden. 7-10 Minuten bissfest dämpfen oder kochen.

Für den Pfannkuchenteig pro Person ein Ei & 3 gehäufte EL Vollkornmehl in eine Rührschüssel geben, etwas Salz und Muskat hinzufügen und unter ständigem Rühren so viel Milch beigeben, bis sich ein relativ dünnflüssiger Teig ergibt.

Für den Kräuterquark einen Bund Bärlauch fein zerschneiden, mit Quark, etwas Crème Fraîche, etwas Schnittlauch, Salz und Pfeffer vermengen.

Einen Teil der gut abgetropften Spargelstücke in der Pfanne leicht in Butter angehen lassen und alsbald mit Pfannkuchenteig auffüllen. Wenn der Teig an der Oberseite abbindet, den Kuchen einmal wenden und nach 2-3 weiteren Minuten mit Quark und frischen Kräutern servieren.