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Gyōza

5. June 2006

GyōzaLeckeres und – wenn man den Teig nicht selber macht – eher schnelles japanisches Gericht.

Für die Füllung 200-250 g Schweinehack mit insgesamt der selben Menge an sehr fein geschnittenem China- oder Weißkohl und Lauch oder Frühlingszwiebeln vermischen. Ein Stück Ingwer und 1-2 Zehen Knoblauch fein hacken und zugeben und die Mischung anschließend mit Sojasauce, Sesamöl, Chiliöl oder einer gehackten Chilischote, Salz und Pfeffer würzen und nochmals gut vermengen.

Entweder man kauft fertige (tiefgefrorene) Teigblätter im lokalen Asia Supermarkt oder man vermischt 200 g Mehl (optimal wäre Starkmehl) und 170ml Wasser zu einem weichen, elastischen und nicht klebrigem Teig, den man anschließend einige Zeit mit einem feuchten Tuch abgedeckt ruhen lässt.
Anschließend den Teig in 30 Stücke teilen und diese jeweils sehr dünn zu Fladen von etwa 10 cm Durchmesser ausrollen. Die Teigfladen sollten in der Mitte etwas dicker sein als am Rand.

Nun wird je etwa ein gut gehäufter Teelöffel der Füllung auf die Teigscheiben gegeben. Dann streicht man mit einem kleinen Pinsel oder dem Finger etwas Wasser entlang des halben Randes und klappt anschließend den Fladen so zusammen, dass ein Halbkreis enststeht. Die Ränder andrücken und die Teigtasche dann aufrecht (die »Naht« nach oben) auf einen Teller stellen und die Kanten etwa 6 mal einfalten (siehe Foto). Dadurch können die fertigen Gyōza später besser Sauce aufnehmen.

Anschließend etwas Öl in einer Pfanner erhitzen, die Gyōza (wieder aufrecht) hineinstellen und etwa 5 Minuten braten, bis die Unterseiten goldbraun sind. Dann so viel Wasser zugießen, dass die Taschen bis zur halben Höhe bedeckt sind. Mit halb aufgelegtem Deckel noch so lange weiterköcheln, bis das Wasser vollständig aufgesogen/verdunstet ist.

Die Gyōza sofort servieren, z.B. mit einem Dip aus jeweils 50% Sojasauce und Essig.