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Tagliatelle mit Bacon und SalbeiSchnell und unkompliziert zubereitet und eine wahre Geschmacksexplosion. »Sakriköstlich!«

2 kleine Zucchini waschen und entweder mit einem Sparschäler in Längsstreifen bis zum Kerngehäuse abhobeln oder mit einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben (auch längs) schneiden. Etwa 8-10 Scheiben Bacon längs halbieren und 2-3 Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden. Reichlich Salzwasser für die Tagliatelle aufsetzen.

In einer großen Pfanne mit hohem Rand einen Spritzer Olivenöl erhitzen und den Bacon darin langsam knusprig ausbraten (die Nudeln sollten mittlerweise im Wasser sein), nach etwa 2-3 Minuten den Knoblauch sowie eine Handvoll frischer Salbeiblätter dazugeben und bei schwacher Hitze kurz mitbraten.

Anschließend die Zucchinistreifen zu den Nudeln ins Wasser geben und noch 30-45 Sekunden mitköcheln lassen. Jetzt die (noch recht bissfesten) Nudeln & Zucchini nicht abgießen sondern mit einer Spaghettizange aus dem Wasser in die heisse Pfanne geben und gründlich durchschwenken. Dann großzügig (100-150g) frisch geriebenen Parmesan untermischen und einige EL vom übrigen Nudelwasser hinzugeben, bis ein cremiger Glanz entsteht. Mit Salz und Pfeffer und einem Stückchen Butter vollenden und sofort servieren. Sollte der in der Pfanne verbliebene Nudelrest etwas trocknen oder klumpen, kann er einfach wieder mit Nudelwasser »verdünnt« werden.

Wieder mal eine tolle Idee aus Japan… (gefunden bei YouTube)

Gyōza

946 days ago

GyōzaLeckeres und – wenn man den Teig nicht selber macht – eher schnelles japanisches Gericht.

Für die Füllung 200-250 g Schweinehack mit insgesamt der selben Menge an sehr fein geschnittenem China- oder Weißkohl und Lauch oder Frühlingszwiebeln vermischen. Ein Stück Ingwer und 1-2 Zehen Knoblauch fein hacken und zugeben und die Mischung anschließend mit Sojasauce, Sesamöl, Chiliöl oder einer gehackten Chilischote, Salz und Pfeffer würzen und nochmals gut vermengen.

Entweder man kauft fertige (tiefgefrorene) Teigblätter im lokalen Asia Supermarkt oder man vermischt 200 g Mehl (optimal wäre Starkmehl) und 170ml Wasser zu einem weichen, elastischen und nicht klebrigem Teig, den man anschließend einige Zeit mit einem feuchten Tuch abgedeckt ruhen lässt.
Anschließend den Teig in 30 Stücke teilen und diese jeweils sehr dünn zu Fladen von etwa 10 cm Durchmesser ausrollen. Die Teigfladen sollten in der Mitte etwas dicker sein als am Rand.

Nun wird je etwa ein gut gehäufter Teelöffel der Füllung auf die Teigscheiben gegeben. Dann streicht man mit einem kleinen Pinsel oder dem Finger etwas Wasser entlang des halben Randes und klappt anschließend den Fladen so zusammen, dass ein Halbkreis enststeht. Die Ränder andrücken und die Teigtasche dann aufrecht (die »Naht« nach oben) auf einen Teller stellen und die Kanten etwa 6 mal einfalten (siehe Foto). Dadurch können die fertigen Gyōza später besser Sauce aufnehmen.

Anschließend etwas Öl in einer Pfanner erhitzen, die Gyōza (wieder aufrecht) hineinstellen und etwa 5 Minuten braten, bis die Unterseiten goldbraun sind. Dann so viel Wasser zugießen, dass die Taschen bis zur halben Höhe bedeckt sind. Mit halb aufgelegtem Deckel noch so lange weiterköcheln, bis das Wasser vollständig aufgesogen/verdunstet ist.

Die Gyōza sofort servieren, z.B. mit einem Dip aus jeweils 50% Sojasauce und Essig.

Lammkarree mit Sommergemüsen auf Holundersauce, Rindfleisch-Linsen Salat, Käseplatte mit BalsamicoGegessen bei Pepe.

Insgesamt ein wirklich rundes und schmackhaftes Menü. Das Fleisch im Linsensalat war genau au point, das Dressing lecker und die verschiedenen Gemüse knackig frisch.
Als »roter Faden« zog sich durch Salat und Hauptgericht der üppige Einsatz von Roter Beete – mal als Rohkost in Spiralen, mal als schmackhafte Dekoration in Blattform. Das Lamm war knusprig und saftig, die Holundersauce allerdings relativ charakterlos. Die eher gewöhnlichen Käsesorten beim Dessert wurden vom köstlichen, sirupartigen Balsamico deutlich aufgewertet.